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Verpflichtung von Bürgermeister Schreglmann

Verpflichtung von Bürgermeister Thomas Schreglmann für die 2. Amtsperiode

 

 

Der  letzter Tagesordnungspunkt der Sitzung des Gemeinderates Külsheim am Montag, 1. Juli 2019  in der Festhalle war die offizielle Verpflichtung von Bürgermeister Thomas Schreglmann für dessen zweite Amtszeit bis 2027.

Jürgen Goldschmitt begrüßte eine große Zahl an Gästen. Goldschmitt erklärte, der Gemeinderat habe aus seiner Mitte in öffentlicher Sitzung Alfred Bauch gewählt, damit dieser die Verpflichtung des Bürgermeisters vornehme.

Bauch sah dies als Ehre an. Er verwies auf die hohe Beteiligung an der Bürgermeisterwahl am 07. April und darauf, dass Thomas Schreglmann als Amtsinhaber mehr als 93 Prozent der Stimmen auf sich habe vereinen können. Dies zeige einen hohen Grad an Zufriedenheit für die bisher geleistete Arbeit, aber auch Anspruch und Herausforderung für die kommenden Aufgaben. Bauch dankte für die Bereitschaft, ein solches Amt zu übernehmen in einer Zeit, in der es zur persönlichen Bedrohung öffentlicher Mandatsträger komme. Er unterstrich, der Gemeinderat biete weiter eine vertrauensvolle Zusammenarbeit an, kritisch und vertrauensvoll. Thomas Schreglmann sprach bei der Verpflichtung durch Alfred Bauch die nötige Verpflichtungsformel nach und legte anschließend die Amtskette an.

Achim Klein und seine Fanfarenspieler begleiteten diesen Moment von der Empore aus eindrucksvoll. Mit einem schönen Blumenstrauß ging ein „Dankeschön“ an Manuela Schreglmann, die Ehefrau des Bürgermeisters.

Landrat Reinhard Frank begann mit einfühlsamem Lob für die Landschaft um Külsheim. Er sagte, der vorherige Bürgermeister Günther Kuhn habe vor acht Jahren große Spuren hinterlassen, Thomas Schreglmann habe die passende Schuhgröße. Dieser habe nicht nur in den Spuren gewandelt, sondern bereits selbst welche hinterlassen, zudem die Wiederwahl bravourös gewonnen.

Der Landrat stellte das erlebte Engagement der Bürgerinnen und Bürger in Külsheim heraus, die das Eintreten für die Stadt als Ehrenpflicht sähen, bis hin zur Mitmachdemokratie. Bürger, die Verantwortung übernähmen, seien wichtiger wie eh und je. Der Stadtrat müsse sich um viele Themen kümmern, aber auch die langen Linien im Auge haben. Dies funktioniere in Külsheim grandios und es herrsche ein guter Geist im Gemeinderat. Gerungen werde um die beste Lösung mit Respekt und mit der Achtung der Meinung der anderen.

Ein dritter Erfolgsfaktor neben Bürgern und dem Gemeinderat sei ein Bürgermeister mit Impuls, mit Weitblick und mit Bodenhaftung. Ein Bürgermeister brauche Rückgrat und eine klare Linie so, dass die Bürgerinnen und Bürger stolz auf ihre Stadt seien sich mit ihr identifizierten. Thomas Schreglmann sei der richtige Mann am richtigen Platz.

Der Landrat hob hervor, dass die Stadt Külsheim in vielen Belangen auf einem richtig guten Weg sei, und nannte dazu eine ganze Reihe von entsprechenden Bereichen. Er sagte ein „Dankeschön“ des Landkreises, denn dieser habe immer auf Külsheim bauen können so wie bei der Flüchtlingsunterbringung. Die neue Straßenmeisterei in Külsheim sei auch ein kleines „Danke“ für die gute Partnerschaft.

Mit „jetzt ist genug gelobt“ leitete Frank über zu einem „Glückauf für eine weitere glückliche Amtszeit“, Külsheim möge wachsen und gedeihen. Der Landrat überreichte dem alten und neuen Külsheimer Bürgermeister einen Klosterwein, ein Buch und auch die dem Anlass der Wahl entsprechende Urkunde.

Personalratsvorsitzender Christoph Kraft gratulierte Thomas Schreglmann zur ersten Wiederwahl. Mit dieser habe die Bevölkerung zum Ausdruck gebracht, sie wolle mit diesem Bürgermeister in die Zukunft gehen. Kraft unterstrich, die Belegschaft des Rathauses fühle sich von ihm sehr gut eingebunden und mitgenommen. Eine gute Mannschaft brauche einen sehr guten Kapitän und der führt das „Schiff“ jetzt weitere acht Jahre, worauf sich das Team der Stadt freue.

Bürgermeister Thomas Schreglmann dankte für den großen Vertrauensbeweis bei der Wiederwahl zum Bürgermeister. Dies gebe ihm Bestätigung, seine Arbeit für die Stadt in den letzten acht Jahren im Sinne der Bürgerinnen und Bürger wahrgenommen zu haben. Andererseits empfinde er die Verpflichtung, diesen über weite Strecken gemeinsam gegangenen Weg in dem gleichen Geiste fortzusetzen: Verlässlich, gerecht, zukunftsorientiert und vor allem gemeinsam, um Külsheim und seine Ortsteile zu gestalten und weiter zu entwickeln.

Schreglmann stellte die konstruktive Zusammenarbeit und die gegenseitige Achtung sowohl im Gemeinderat wie auch mit zahlreichen Gruppen und Interessevereinigungen in der gesamten Stadt heraus. Natürlich habe es auch die eine oder andere kommunalpolitische Auseinandersetzung gegeben mit der entsprechend regen Diskussion, „das gehört zum Wesen der Demokratie“.

Auch die nächsten Jahre werden geprägt sein von dem Bestreben, die Qualität der öffentlichen Einrichtungen im Einklang mit den finanziellen Möglichkeiten zu verbessern. Die finanzielle Situation der Stadt werde allerdings dazu zwingen, genau hinzuschauen, was man sich leisten könne und leisten wolle.

Schreglmann nannte eine Reihe von größeren Projekten und meinte, es werde notwendig sein, alle Kräfte zu mobilisieren, um diese angestrebten Ziele zu erreichen. Vermutlich müsse man ein bisschen bescheidener werden, „das ist vielleicht auch gut so“. Ein Bürgermeister sei immer im Dienst, könne aber nur einen Teil dazu beitragen, die anstehenden Zukunftsaufgaben anzupacken. Es brauche viele Menschen, um Projekte und Aufgaben in die Realität umzusetzen, es brauche Partner im Gemeinderat, im Landratsamt, in den öffentlichen Einrichtungen, im Regierungspräsidium und nicht zuletzt brauche es ein gutes Team bei der Stadtverwaltung Külsheim.

Der Bürgermeister richtete ein großes Dankeschön an seine Ehefrau für die tolle Unterstützung und sagte abschließend an alle Anwesenden gerichtet: „Es gibt viel zu tun, packen wir's an!“ Weitere Fanfarenklänge leiteten über zum Stehempfang mit vielen angenehmen Gesprächen.