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Gemeinderat aktuell

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Waldhaushalt und Bürgermeisterwahl

 

Informationen

Bürgermeister Thomas Schreglmann informierte, dass der Fußweg südlich des Külsheimer Friedhofs vom Bauhof saniert worden ist.

Die Sanierung der Straßen „Hölzlein“ und „Steingasse“ in Steinbach ist abgeschlossen.

Schreglmann dankte dem örtlichen Verein für Deutsche Schäferhunde, der mit Unterstützung der Stadt den Stern auf dem Kattenberg saniert und auf LED umgerüstet hat.

Der Bürgermeister berichtete aus der „Leader“-Ausschusssitzung der vergangenen Woche. Bei dem europäischen Förderprogramm sind zwei Projekte aus Külsheim berücksichtigt worden. Der FC Hundheim/Steinbach plant einen Bikepark zu errichten und eine Gast-und Begegnungsstätte zu schaffen. Fördermittel in Höhe von 220.000 Euro sind hierfür bewilligt worden. Das Uissigheimer Turmbauprojekt ist nicht berücksichtigt worden. Im Frühjahr 2019 wird erneut ein Antrag gestellt.

Der Bürgermeister ging auf den Einbau von Recyclingmaterial in marode Feldwege ein, die man damit ausgebessert hat. Inzwischen ist festgestellt worden, dass es an zwei Wegen Probleme mit zu vielen Fremdstoffen im Material gibt. Es sind Fremdstoffe wie Eisen- und Kabelreste gefunden worden in einer Anzahl und Größe, die außerhalb der Toleranzgrenze liegt. Die Maßnahme ist gestoppt und bei der Abbruchfirma reklamiert worden.

 

Waldhaushalt

Ein vorheriger gemeinsamer Waldbegang hat nicht stattgefunden.

Forstdirektorin Dagmar Wulfes und Franz Joseph Hummel (Verwaltungsleiter im Forstamt) informierten ausführlich zum Thema Wald. Wulfes ging speziell auf die Forstneuorganisation ein. Ab 2020 wird in neuen Strukturen gearbeitet, aber für den Kommunal- und den Privatwald „geht es weiter wie bisher“. Die 15 Prozent Fläche des Landes wird in einer eigenen Organisation bewirtschaftet.

Laut Forstdirektorin haben alle Bürgermeister im Bereich des Kreisforstamtes die Aussage getroffen, mit dem Forstamt zufrieden zu sein. Die Kostenrechnung wird in wenigen Wochen mit konkreten Zahlen vorgelegt. Der Forstverwaltungskostenbei-trag werde nicht doppelt so teuer, sondern mit 30.000 Euro mehr nur um die Hälfte teurer, weil das Land einen Gemeinwohlausgleich zahlt.

Beim Thema Holzmarkt sprach Wulfes die „europaweite Katastrophe bei Fichte“ an, verursacht durch Stürme und Käferholz. Momentan wird doppelt so viel geerntet als die Sägewerke im Jahr verarbeiten können. In Külsheim kann jedoch auf andere Holzarten zurückgegriffen werden.

Hummel erläuterte, dass man beim zehnjährigen Forsteinrichtungsplan mit dem Vollzug 2017 bei der Halbzeit angelangt ist. Der angestrebte Hiebsatz im Jahrzehnt liege bei 86.000 Festmeter, vollzogen sind 44.000 Festmeter (51 Prozent). Man bewegt sich innerhalb der Nachhaltigkeit. Bei den Anbauflächen, den Kulturen seien im Jahrzehnt 46 Hektar angedacht, hier seien momentan 39 Prozent vollzogen, bei der Jungbestandspflege 68 Prozent, bei der Astung 50 Prozent.

Der Verwaltungsleiter informierte, dass der geplante Überschuss 2017 von 148.000 Euro tatsächlich bei174.800 Euro liegt. Der Fachmann erläuterte das Zahlenwerk im Detail. Er bezeichnete die „Prognose 2018“ als geprägt durch die Einführung der Doppik. Geplant seien 137.600 Euro Überschuss, tatsächlich würde es wohl bedeutend besser mit etwa 222.000 Euro Überschuss.

Für 2019 ist wieder ein standardmäßiger Einschlag geplant. Er sprach geplante Einnahmen und Ausgaben sowie einen möglichen Überschuss von 132.000 Euro an. Ein kleines Fragezeichen steht beim Überschuss, falls das Thema Käferholz noch stärker zum Tragen kommen sollte. Zudem bereitet die Trockenheit Probleme, so dass Bäume absterben, falls es im Winter und Frühjahr nicht kräftig regnet.

Auf Nachfragen aus dem Gremium wurde bekannt, dass das Naturdenkmal „große Eiche“ am Waldlehrpfad im „Schönert“ gefällt werden musste, der Preis für Brennholz gleichgeblieben ist und dass Käferholz ab sieben Zentimeter Durchmesser vor dem März aus dem Wald geschafft werden sollte.

Bürgermeister Thomas Schreglmann dankte den Forstleuten und Revierförstern für die gute Zusammenarbeit und überreichte ein Weinpräsent.

 

Neue Hauptsatzung

Hauptamtsleiterin Simone Hickl-Seitz erläuterte zur Neufassung der Hauptsatzung, dass diese komplett überholt und auf einen aktuellen Stand gebracht worden ist. Als Vorlage hat man die Mustersatzung des Gemeindetages und entsprechende Empfehlungen genommen.

Aus dem Gremium wurde plädierte, dass das Mitspracherecht des Ortsvorstehers Uissigheim auf rein Uissigheimer Angelegenheiten beschränkt bleiben sollte, so wie es bisher auch geregelt war. Danach beschloss der Gemeinderat die neue Hauptsatzung wie vorgetragen inklusive des nochmals geänderten Paragraphen.

 

Bürgermeisterwahl 2019

Das Gremium fasste diverse Beschlüsse hinsichtlich der 2019 anstehenden Bürgermeisterwahl. Die Wahl wird am Sonntag, 07. April 2019, stattfinden, eine eventuelle Neuwahl am Sonntag, 28. April 2019. Die Ausschreibung für Bewerbungen zur Wahl des hauptamtlichen Bürgermeisters der Stadt Külsheim erfolgt am 01. Februar 2019 im Staatsanzeiger des Landes Baden-Württemberg. Die Einreichungsfrist beginnt am Tag danach und endet am Montag, 11. März 2019.

Dem Gemeindewahlausschuss gehören folgende Personen an: Jürgen Goldschmitt (Vorsitzender), Simone Hickl-Seitz (stellvertretende Vorsitzende), Alfred Bauch, Friedrich Morawietz, Manfred Keller (jeweils Beisitzer), Luise Wernher (stellvertretende Beisitzer und Schriftführer), Stefan Grimm (stellvertretender Beisitzer und stellvertretender Schriftführer) sowie Jürgen Thoma (stellvertretender Beisitzer). Külsheim wird in neun Wahlbezirke aufgeteilt, vier werden in der Kernstadt und jeweils einer in jedem Ortsteil eingerichtet. Es wird ein Briefwahlvorstand gebildet.

 

Spenden 2018

Bürgermeister Thomas Schreglmann listete im Überblick eingegangene Spenden im Zeitraum von Anfang Januar bis Mitte November, nannte teilweise Spender, Spendensumme und Verwendungszweck. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, alle aufgezeigten Spenden anzunehmen und für den vorgesehenen Zweck zu verwenden oder an die vorgesehene Stelle weiter zu leiten. Der Bürgermeister sagte allen Spendern „herzlichen Dank“.

 

Anfragen

Es wurde aus dem Gremium und der Bürgerschaft über Erfahrungen mit dem RC-Material auf den Feldwegen berichtet. Die Missstände werden in Angriff genommen.

Der Bürgermeister dankte dem Traditionsverband für dessen in Külsheim durchgeführte Sammlung zugunsten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, welche rund 2.500 Euro erbracht hat.

Manfred Keller verwies darauf, dass der Fußweg vom Baugebiet „Unterm Weinberg“ in Richtung Külsheimer Stadtmitte von Schlamm überlaufen wurde und deshalb nicht mehr begehbar sei. Die Verwaltung wird sich den Weg anschauen.

Auf Anfrage von Eric Bohnet informierte der Bürgermeister, dass der geplante Abbruch auf dem Anwesen Stang/Bischof in der Rathausstraße in Külsheim gestoppt wurde, weil das Kreisbauamt das vorgesehene Bauvorhaben so wie angedacht als nicht genehmigungsfähig ansieht.

Auf die Aussage von Manfred Burger, dass es in Uissigheim viele Wasserrohrbrüche gibt, informierte der Bürgermeister, dass in Folge des extrem trockenen Sommers es unterschiedliche Setzungen gibt, welche zu Rohrbrüchen führen.

Bürger Norbert Pahl fragte nach den Ausgleichsflächen bezüglich der fünften Windkraftanlage im „Taubenloch“. Die Stadt hat zu verschiedenen Projekten Anträge gestellt. Voraussichtlich im Dezember werden hierzu Entscheidungen gefällt.