Stadt Külsheim

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Schloss; Rathaus mit Brunnen; Schriftzug "Külsheim Stadt der Brunnen - Auf den Höhen des Lieblichen Taubertals"

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Brücke in grün

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Die Külsheimer Osterbrunnen

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Külsheim bietet zur Osterzeit seit über 10 Jahren ein besonderes Aussehen, die Brunnenstadt hat ihre Wahrzeichen festlich geschmückt.

Phantasiereiche und farbenfrohe Gebilde aus Fichtenreisig und ungezählten, bunt bemalten Eiern zieren die immerfort laufenden Quellen des Leben spendenden Wassers. Die Kränze von Fichtenreisig stehen für die Sehnsucht nach dem neuen Grün des Frühlings, die Eier symbolisieren den Wunsch nach Fruchtbarkeit der Natur.

Der Hauptgrund für das Schmücken von Brunnen und Quellen zur Osterzeit zum höchsten Fest im christlichen Kalender ist vor allem im Glauben und in der Bedeutung des Wassers für die Existenz von Leben zu sehen. In Oberfranken scheint das Schmücken von Brunnen mit Grün bereits um 1300 in zumindest regional im Brauch gewesen zu sein. Aus dieser Gegend gibt es auch einen Erlass vom "Jahr 1322 am grindonnerstag". Dort steht: Der "Gutzher Georg Andreas Mahkorn ... gibd kund, dasn wi be altvodr Quell un bron and Oster schmuc en grun sin solln ...". Es sollten also, wie nach altem Brauch, Quellen und Brunnen an Ostern schmuck und grün sein. Von einem Schmuck mit gefärbten Eiern ist hier aber noch nicht die Rede.

Die Geschichte der Külsheimer Osterbrunnen reicht aber noch nicht ganz so weit zurück. In der neu erwachten Heimat- und Brauchtumspflege erfuhr das Schmücken der Osterbrunnen wieder eine intensive Neubelebung und der örtliche Gewerbe- und Verkehrsverein beschloss anno 1994 mit dem Dreischalenbrunnen den ersten Külsheimer Osterbrunnen zu schaffen. Diesem folgten nach und nach der Rathausbrunnen (1995), der Weedbrunnen (1996), der Moretbrunnen (1997), der Giesbachbrunnen (1998), der Obertorbrunnen (1999), der Untertorbrunnen (2003) und der Narrenbrunnen (2008). Ein kleiner Kranz ziert auch den Brunnen an der Bergstraße.

Die Brunnen liegen alle in kurzen Abständen entlang der Hauptstraße wie die Perlen einer wunderschönen Kette. Der von den Osterbrunnen am östlichsten gelegene Obertorbrunnen liegt ebenso an der alten Stadtmauer wie der am westlichsten gelegene Moretbrunnen. Sie sind wie alle anderen Ruhepunkte in der vorösterlichen Zeit und laden zu einem Spaziergang durch das symbolträchtig dekorierte Külsheim, das seinem Ruf als Brunnenstadt hier auf besonders schöne Weise gerecht wird.

In Külsheim läuft das Schmücken der Brunnen als konzertierte Aktion ab.

Schülerinnen und Schüler der Pater-Alois-Grimm-Schule, Mitglieder des Gewerbe- und Verkehrsvereins Külsheim und Mitarbeiter der Stadt Külsheim sorgen dafür, dass die Brunnen prächtig geschmückt werden. So kann denn wieder ein Jeder seinen Streifzug durch die österliche Brunnenstadt zu kurzem Verweilen an den prächtigen Osterbrunnen nutzen.

 

Osterbrunnen entlang der Hauptstrasse in Külsheim
Die Osterbrunnen sind 14 Tage vor und 14 Tage nach Ostern geschmückt.

- Narrenbrunnen an der Kreuzung Kirchberg/Hauptstraße   

- Rathausbrunnen vor dem Alten Rathaus Külsheim

- Spitalbrunnen am Anfang des Fußweges Spitalstraße / Bergstraße

- Dreischalenbrunnen im Stadtmittelpunkt an der Katharinenkapelle

- Weedbrunnen am Ende des verkehrsberuhigten Bereiches der Hauptstraße

- Untertorbrunnen am Ende der Hauptstraße

- Moretbrunnen, in der Anlage am Ende der Hauptstrasse

 

Osterbrunnentour in Külsheim

Verbinden Sie Ihre Osterbrunnentour mit einem Gang durch die historische Altstadt von Külsheim und gelangen dabei auch zu weiteren Brunnen der Stadt.

Wir starten am Schlossplatz in Külsheim. Der Schlossplatz mit dem angrenzenden Schloss aus dem 12. Jh., der Festhalle und der kath. Stadtkirche St. Martin bildet den zentralen Punkt der Brunnenstadt Külsheim.

Quer über den Schlossplatz in den Kirchbergweg kommen Sie am ersten Osterbrunnen, dem „Narrenbrunnen“ vorbei, der die lange Tradition der Fastnacht in Külsheim dokumentiert. Ein kurzes Stück weiter geht es zum „Obertorbrunnen“, der vor dem Templerhaus steht. Weiter geht es rechts zum „Gießbachbrunnen“, der am Anfang des Fußweges Richtung Spitalstraße steht.

Am Ende sehen Sie schon den nächsten Brunnen, den „Spitalbrunnen“. Von dort gelangen Sie in die Hauptstraße zum „Rathausbrunnen“ vor dem Alten Rathaus mit dem Museum Külsheimer Höhe. Als kultureller Mittelpunkt unserer Stadt finden hier Ausstellungen, Kabarett oder sonstige kulturelle Veranstaltungen statt.

Wir lassen das Alte Rathaus hinter uns und sehen schon von weitem den „Dreischalenbrunnen“ inmitten der Stadt bei der gotischen Katharinenkapelle und der Markthalle. Diese lassen wir rechts liegen und kommen zu einem kleinen Brünnlein, dem „Löchleinsbrunnen“. Um die Markthalle herum links Richtung Badbrunnenweg ist schon der nächste Brunnen, der große „Badbrunnen“.

Durch eine romantische Gasse gelangen wir in die Leopoldstraße, gehen vorbei am „Edelsbrunnen“ und wieder Richtung Hauptstraße. Wir stoßen direkt auf den „Weedbrunnen“ und gehen weiter Richtung Pater-Grimm-Straße. Bei unserem Spaziergang kommen wir nun am „Untertorbrunnen“ und am „Moretbrunnen“ vorbei.

Nun verlassen wir die Hauptstraße in Richtung Mühlweg. Die erste Straße rechts biegen wir in die Boxtalstraße ein. Ein privater Kakteengarten auf der linken Seite lädt zum Bestaunen ein.

Den Brunnen an der Ecke Rathausstraße / Boxtalstraße lassen wir rechts liegen und biegen in die Boxtalstraße links ein, um zum „Boxhagelbrunnen“ zu gelangen.

Auf dem gleichen Weg zurück über die Rathausstraße sind wir nach wenigen Schritten wieder zurück am Alten Rathaus und gehen die Hauptstraße entlang Richtung „Antoniusbrünnlein“ am Römerbadweg.

Nun haben Sie es gleich geschafft – über die Uissigheimer Straße gelangen Sie zurück zum Schlossplatz.

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